Medienwelten

1. September 2012

„Digitale Demenz“ – das holzschnittartige Mantra des Herrn Spitzer

Landauf, landab verbreitet der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer seine medienkritische Botschaft zur „digitalen Demenz“. Seine Botschaft fasst er nun auch in seinem neuen Buch mit dem Titel zusammen: „Digitale Demenz. Wie wir unsere Kinder um den Verstand bringen.“ Computer, Smartphone und Internet bergen nach Spitzer immense Gefahren, da sich das Gehirn bei intensiver Nutzung abbaue – oder wie auf dem Buchrücken in roter Farbe alarmierend festgehalten wird: „Wir klicken unser Gehirn weg.“

Solche Thesen muten reichlich plump an. Doch Spitzer betont immer wieder, dass es „die Wissenschaft“ sei, die zu einem solchen Ergebnis komme: „Wenn schon der gesunde Menschenverstand heute überall und vor allem auch dort, wo man dies nicht vermutet, zu versagen scheint, sollte wenigstens die Wissenschaft im Hinblick auf die Gefahren von Medien eine klare Sprache sprechen“ (S. 290).  Und mit „Wissenschaft“ ist natürlich die Hirnforschung gemeint, nämlich jene Disziplin, von der es in den biografischen Angaben zum Buch heisst, Spitzer sei „einer der bedeutendsten deutschen Gehirnforscher“. Wer wagt da noch, seinen Thesen zu widersprechen? Denn Spitzer zitiert eine Unmenge wissenschaftliche Untersuchungen zur Untermauerung seiner Thesen, wobei er im Furor seines Engagements leider öfters vergisst, die Quellen sauber zu belegen, auf die er sich stützt. So verweist er auf „amerikanische Wissenschaftler, welche an einer Studie von über tausend Babys und Eltern erstmals klare negative Auswirkungen des Medienkonsums auf die intellektuelle Entwicklung aufgezeigt habe. In den Anmerkungen als (vgl. Zimmermann et. al 2007 b) gekennzeichnet, findet sich dazu kein Titel in der Literaturangabe. Und das ist leider kein Einzelfall.

Doch solche Unsauberkeiten entkräften Spitzers Argument nicht, wonach er alle seine Thesen empirisch belegen könne. Allerdings überzieht er bei seinen Interpretationen m.E. öfters die Aussagekraft von Untersuchungen.  Ein Beispiel: Spitzer berichtet zum Einfluss des Multitasking auf die geistige Leistungsbereitschaft von einer amerikanischen Studie  an 262 Studenten, von denen 19 Studenten als schwere und 22 Studenten als leichte Medienmultitasker für ein Experiment ausgesondert wurden. Von dieser Hand voll von Studierenden schliesst er dann ganz generell: „Halten wir fest: Menschen, die häufig gleichzeitig mehrere Medien nutzen, weisen Probleme bei der Kontrolle ihres Geistes auf“(S. 234).

Den Einwand, wonach es für jedes Ergebnis einer Studie eine zweite Studie gäbe, die das Gegenteil beweise, kontert Spitzer: „Dem ist jedoch ganz einfach zu entgegnen: Es gibt gute und schlechte Studien“ (S. 316). Spitzer geht natürlich nur auf die „guten“ ein, und das sind ausschliesslich Studien, welche seine Thesen von den Gefahren der Medien bestätigen. Doch wie unangefochten sind diese? So verweist Spitzer z.B. immer wieder auf die „wahrscheinlich weltweit beste Langzeitstudie“ zur Entwicklung von 1037 Neugeborenen, die in Dunedin auf Neuseeland durchgeführt wurde.  Diese soll „bewiesen“ haben, dass die Bildung der Kinder geringer sei, je mehr in der Kindheit ferngesehen wird. Nun gibt es aber auch in Neuseeland eine Diskussion unter Experten, wie diese Studie zu bewerten sei. Michael Gard zum Beispiel ist skeptisch und hat in der Zeitschrift „Childrenz Issues“ die darin publizierten Zusammenhänge als spekulativ und problematisch gekennzeichnet.

Gard  betont, dass es sich im Wesentlichen um korrelative und assoziative Zusammenhänge handle, die nicht umstandslos als ursächliche Wirkungszusammenhänge interpretiert werden können. Dies scheint mir auch die Achillesferse  der Spitzerschen Argumentation. Denn diese bezieht sich immer wieder auf den Zusammenhang zwischen Medienkonsum und der Aktivierung des Gehirns. Spitzer selbst schränkt bei der Darstellung einer dieser Studien ein, dass statistische Zusammenhänge allein noch nichts über Ursache und Wirkung aussagen, auch wenn die vermutlichen Zusammenhänge plausibel scheinen (S.120). Doch diese Plausibilität, garniert mit Zahlen aus diversesten Studien, wird unter der Hand dann schnell zur unumstösslichen Wahrheit.

Eines seiner Hauptargumente ist dabei, dass jene, die digitale Medien nutzen, nur oberflächlich und mit eingeschränkter Verarbeitungstiefe lernen: „Je oberflächlicher ich einen Sachverhalt behandle, desto weniger Synapsen werden im Gehirn aktiviert, mit der Folge, dass weniger gelernt wird“ (S. 69). Das belege schon der Sprachgebrauch: Früher seien Texte gelesen worden, heute nur noch abgeschöpft, und man surfe, anstatt in die Materie einzudringen. Dies habe in der Konsequenz  Auswirkungen auf das Wachstum der Gehirnareale: „Unser Gehirn funktioniert also in einer wichtigen Hinsicht so ähnlich wie ein Muskel: Wird er gebraucht, wächst er; wird er nicht benutzt, verkümmert er.“ Das physiologische Konzept von Entwicklung, das Spitzer hier aufkocht, wirkt wie ein krudes Evolutionstheorem aus dem 19. Jahrhundert – verpackt in das moderne Gewand der Gehirnforschung. Jedenfalls funktioniert das Konzept der „digitalen Demenz“ genauso grobschlächtig, und es wird nirgends deutlich, auf welche Weise jemand durch Medien dement wird, was das für ihn bedeutet und wie ein solcher Prozess konkret verläuft. So bleibt es bei purer Angstmacherei vor einem undefinierten Verlust geistiger Fähigkeiten.

Neben diesen prinzipiellen Einwänden gegen das Buch ist allerdings festzuhalten, dass Spitzer bei seiner Diagnose von Problemen, die mit digitalen Medien verbunden sind, lange nicht überall falsch liegt. So betont er im Abschnitt zur „Generation Google“ (S. 209 ff.), dass bei Suche mit Google oft eine Tendenz zur Oberflächlichkeit bestehe. Er bringt dies auf den Punkt mit der Anekdote, dass drei Schüler, die ein Referat über Georgien erstellen sollten, eines über den amerikanischen Bundesstaat Georgia gehalten hätten. Wer über ein Sachgebiet noch nicht viel wisse, werde durch Google auch nicht schlauer. Nur wer schon viel wisse, könne sich leicht mittel Google oder anderer Quellen noch das letzte Bisschen Information holen, das er benötige. Diese Argumentation könnte man noch damit ergänzen, dass ein Aufsatz nicht darin besteht, Textblöcke auf dem Netz per copy und paste zu einem eigenen Text zusammenzufügen, wie das manche Schülerinnen und Schüler praktizieren. Digital Natives „klicken für eine Weile wahllos herum und kommen nie zu einer guten Quelle zurück; sie suchen horizontal (sprich: oberflächlich) nicht vertikal (gehen nicht in die Tiefe)“ (S. 214).

Heisst das aber nicht, dass Schülern Medienkompetenz zu vermitteln wäre, damit sie lernen, solche vertiefte Recherchen durchzuführen? Doch für Spitzer ist dies hoffnungslos; der Begriff der Medienkompetenz hat bei ihm keine Chance. Schnoddrig meint er zu Forderungen nach mehr „Medienkompetenztraining“: „Was würden Sie sagen, wenn jemand das Training von Alkoholkompetenz im Kindergarten oder als Schulfach einführen wollte?“ Nur wäre hier eben zu berücksichtigen, dass kleine Kinder – wie Spitzer in seinem Buch belegt – im Alltag schon sehr häufig Medien benutzen – was beim Alkohol sicher nicht der Fall ist. Auf solche Medienspuren hin Medienkompetenz zu fördern, die übrigens auch Bilderbücher umfasst, scheint mir nichts Verwerfliches. Es ist eben kein „anfixen“, wie es Spitzer den Schulen unterstellt. Sondern der Umgang mit digitalen Medien ist Teil unseres Alltags geworden. Und was im Alltag ohnehin stattfindet als Anlass zur Förderung von Medienkompetenz zu nehmen, kann auch für Lernen und Entwicklung positiv sein. Medienkompetentes Handeln schliesst übrigens auch ein, sich in manchen Situationen gegen die Nutzung eines Mediums zu entscheiden.Das heisst doch nicht, dass auf diese Weise gleich automatisch die „digitale Demenz“ (ein starkes Wort) gefördert wird.

Auch dazu ein Beispiel anhand des Buches von Spitzer: Er polemisiert gegen Smartboards im Klassenzimmer und beschreibt dazu eine Unterrichtssequenz aus einer Deutschstunde. Die Kinder hatten am Smartboard mit verschiedenen Wörtern jeweils eine Vor- und Nachsilbe (sozusagen: interaktiv) als Objekt zu einem passenden Wortstamm zu ziehen. Aus „freund“ und „schaft“ werde so das Wort „Freundschaft“ gebildet. Daran kritisiert Spitzer, dass die „Verarbeitungstiefe“ bei diesem Vorgehen oberflächlich bleibe: „Abschreiben wäre da schon viel besser, denn hierbei müsste das Wort memoriert und erneut geschaffen werden – durch sinnvolle , d.h. die Bedeutung aus einzelnen Zeichen zusammensetzenden Bewegungen“ (S. 80). Mich überzeugt weder das Abschreiben noch das Ziehen, da beides sehr mechanisch geschehen kann. Beide Formen können Elemente eines Unterrichts sein; doch eine Didaktik, die sich im Kern auf solche Methoden beschränkt, ist armselig. Auch ein Unterricht, der sich zugunsten des Spitzerschen Vertiefungsarguments aufs Abschreiben fokussiert, scheint mir eher in die didaktische Steinzeit zurückzuführen. Bei einem medienkompetent strukturierter Unterricht geht es im Übrigen auch nicht darum, Medien flächendeckend einzusetzen – im Sinn dass der Unterricht besser wäre, je häufiger und länger Medien eingesetzt werden. Vielmehr ist die Hauptfrage, wo es sinnvoll ist, Medien einzusetzen, und wo gerade nicht.

Wenn Technik einfach blind eingesetzt wird, ist dies – keine Frage – meist kontraproduktiv. Das gilt auch für das Beispiel der Navigationsgeräte im Strassenverkehr, das Spitzer (S. 27 ff.) aufführt.  Es gibt da ja immer wieder Beispiele, wo z.B. LKW-Fahrer vollkommen aufs Navi vertrauen, bis sie auf einer so engen Strasse landen, dass nichts mehr weitergeht. Für Spitzer heisst das: Wer sich auf die technische Hilfe eines Navi verlässt, lernt nicht mehr, sich im Raum selbst örtlich zu orientieren. Denn er lässt navigieren und navigiert nicht mehr selbst (S. 28).

Dies kann ich indessen so nicht nachvollziehen. Wer bei der Fahrt das Navigationssystem benutzt, ist nicht nur passiv („lässt navigieren“). Vielmehr muss man dazu auch immer die Daten mit der Umgebung vergleichen und dabei seine Schlüsse auf den eigenen Standort ziehen. Es geht also darum, die digitalen Daten ins Navigieren in der realen Welt einzubeziehen, nicht aber, blind auf eine Technik zu vertrauen. Genau dazu kann und sollte die Förderung von Medienkompetenz helfen, nämlich die digitalen Medien sinnvoll in den Alltag einzubetten. Die Methode der englischen Taxifahrer, das Wissen zum Gewirr von 25 000 Strassen in London über Prüfungen zu erwerben, scheint mir hier als Alternative für uns als private PKW-Fahrer wenig zu bieten, auch wenn sie nach Spitzer den Hippocampus vergrössert.

Nun werden die Differenzen zu den Konzepten von Spitzer gerade im medienpädagogischen Bereich kaum auszuräumen sein. Denn Spitzer reagiert gehässig und gereizt, sobald die Sprache auf die Medienpädagogik kommt. Für ihn werden Professoren der Medienpädagogik häufig für  das Gegenteil von wissenschaftlicher Aufklärung bezahlt und ihre Untersuchungen werden von der Medienlobby finanziert. Dazu nochmals O-Ton von Spitzer „‘Aber Herr Spitzer, jetzt übertreiben Sie wirklich masslos!‘ höre ich Medienpädagogen (die von den Medien ja leben und sich genau aus diesem Grund nicht kritisch äussern), Vertreter der freiwilligen Selbstkontroille und der Medien selbst schon sagen“ (S. 26). Unerträglich wird es aber, wenn Spitzer zum rhetorischen Knüppel greift und einem Medienpädagogen, der Computerspiele verteidigt, „jegliche pädagogische Kompetenz“ abspricht, weil er glaube, stundenlanges Prügeln und Morden hätten auf einen jungen Menschen keinerlei Auswirkungen (S. 282).

Wie schnell die Pferde mit  Spitzer durchgehen, zeigt ein letztes Zitat zum Medienkonsum von Kleinkindern: „Wenn man sie dann in den (relativ seltenen) zeitlichen Phasen, in denen sie wach, aufmerksam und aufnahmefähig sind, vor ein Bildschirmmedium setzt, dann kann man sie in dieser Zeit auch in den Kohlenkeller sperren“ (S. 145). Auch ich habe gegenüber dem unbegrenzten Fernsehen von Kleinkindern Vorbehalte. Doch mit dem Beispiel des Kohlenkellers suggeriert Spitzer den Missbrauch der schwarzen Pädagogik des 19. Jahrhunderts, was in diesem Zusammenhang völlig unverhältnismässig ist.

Der Alarmismus, der in solchen Passagen aufscheint, ist merkwürdig. Denn Spitzer spitzt so zu, dass seine plakativen Aussagen für die von ihm kritisierten Medien und Talkshows des Fernsehen („Zuweilen verschlägt es mich in Fernsehtalkshows:“) ein gefundenes Fressen sind. Damit verfehlt er aber mit der unaufhörlichen Beschwörung des Mantras der digitalen Demenz selbst jene „Verarbeitungstiefe“, die einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Thema der digitalen Medien gegenüber angebracht wäre.

16. Juli 2012

Fernsehen verhindert das Erlernen elementarer Fertigkeiten – Wie die Sonntagszeitung einen Buhmann aufbaut.

In der SonntagsZeitung vom 15. Juli 2012 findet sich auf S. 9 der Titel: „Vorschulkinder: Mehr als zwei Stunden TV.“ Und im Untertitel wird dann nachgeschoben: „Zu viel Fernsehen verhindert bei fast jedem zweiten Knirps das Erlernen elementarer Fertigkeiten.“

Doch wie kommt die Zeitung zu dieser mit heisser Nadel gestrickten Erkenntnis?

Schritt 1: Die zwei Stunden Fernsehen bei Vorschulkindern stammen aus den jüngsten Zahlen des Forschungsdienstes Public Data. Sie dürften sicher zutreffen und bilden sozusagen das wissenschaftliche Rückgrat des Artikels.

Schritt 2: Die Journalistin interviewt dann die Leiterin des Marie Meierhofer Instituts für das Kind , die es für bedenklich hält, dass Vorschulkinder morgens zwischen sieben und neun Uhr vor dem Fernseher sitzen: „Schauen die Kinder schon vor der Krippe oder dem Kindergarten TV, sind sie müde, bevor ein spannender Tag richtig beginnt.“ Es gebe denn auch zunehmend Kinder, die im Kindergartenalter elementare Fähigkeiten noch nicht beherrschten. So fehle das Wissen, eine Schere zu benutzen oder den Hampelmann zu machen. Doch heisst das bereits, dass damit elementare Fähigkeiten nicht mehr gelernt werden? Dass Kinder wegen des Fernsehens keine Schere mehr benutzen können, tönt doch eher etwas überkandidelt. Und es gibt auch Fernsehprogramme wie die Sendung mit der Maus oder Bob der Baumeister, die durchaus versuchen, selbst elementare Fähigkeiten zu vermitteln.

Doch Schritt zwei im Artikel der Sonntagszeitung ist ziemlich beliebig: Man nehme eine Expertenmeinung und schon lässt sich eine abgesicherte Aussage heraus destillieren  – doch je nach befragter Person könnte auch ganz Anderes herauskommen. Nehmen wir an die Journalistin hätte einen imaginären Professor K.  interviewt, der befindet, Fernsehen führe früh dazu, sich Kenntnisse in der Schriftsprache anzueignen. Dann könnte die Unterzeile lauten: „Häufiges Fernsehen verbessert bei Vorschulkindern die sprachliche Kompetenz.“

Oder man könnte den Mediziner S. konsultieren, der findet, dass Kinder, di zu viel vor dem Fernsehe sitzen, zu viele Chips futtern und dick werden. Dann hiesse das Resultat: „Zu viel Fernsehen macht schon Vorschulkinder kugelrund.“ Und Dr. S. könnte in einem Interview anmerken, dass Fernsehgeschichten wie Pingu oder die Sendung mit der Maus Kinder anregen, sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Wie wäre es hier mit dem Untertitel: „Doch Fernsehen macht Kinder auch schlau.“

Man kann das Ganze noch weiterspinnen und kommt dann auf viele weitere Ideen. Und man soll und darf auch kritisch gegenüber einem übertriebenen Fernsehkonsum von Vorschulindern eingestellt sein. Das Fernsehen sollte nicht als Babysitter dienen, womit die Eltern ihre Sprösslinge ruhig stellen. Trotzdem ist es Mumpitz, dass dieser bei „fast jedem zweite Knirps das Erlernen elementarer Fähigkeiten“ verhindert. Denn es gibt schlicht keine Untersuchungen, die diesen Wirkungszusammenhang belegen könnten. Und auch die Warnung der Experten vor „schwer korrigierbaren Schäden“ scheint mir etwas gar pauschal.

Und dankenswerter Weise weist der Artikel auch darauf hin, dass das Thema der Medien auch nach dem Fernsehzeitalter nicht ausgereizt ist. Denn nach dem Generalsekretät der Berner Bildungsdirektion liegt die nächste Gefahr schon in der Luft: „Schon Kindergärtner und Schulanfänger verbringen immer mehr Zeit im Internet.“

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